Einstieg: Dateiformate

Digitalisate werden in mehreren Versionen gespeichert, um verschiedene zukünftige Abfragebedürfnisse bedienen zu können: eine für die Archivierung, eine für die Nutzung und eine für die Ansicht des Digitalisats in der Online-Sammlung. Dementsprechend gelten für die Archivkopie, die Nutzungskopie und die Ansichtskopie je nach Medientyp unterschiedliche Anforderungen.

In der Welt der digitalen Archive haben sich Begriffe wie „Archivkopie“, „Nutzungskopie“ und „Ansichtskopie“ durchgesetzt.

Archivkopie, Nutzungskopie und Ansichtskopie

Nach dem Erstellen des Digitalisats wird dieses als Archivkopie gespeichert und anschließend nicht mehr verändert. Für das Erstellen der Nutzungskopie (und folglich auch der Ansichtskopie) wird immer nur eine Kopie dieser Archivkopie verwendet.

Vorschaubilder im Kulturpool

Anforderungen an Dateiformate

Digitalisate sollen das Original so getreu wie technisch möglich wiedergeben und über freie Software & offene Formate darstellbar und editierbar sein. So können (kosten-)effiziente Lösungen für Digitalisierungsvorhaben ermöglicht werden. Die langfristige Bewahrung der vollständigen und ursprünglichen Funktionalität bestimmter Dateiformate ist oftmals nicht praktikabel oder möglich. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen langfristigen Bewahrung von digitalen Inhalten ist höher, wenn die Dateiformate die folgenden Merkmale aufweisen:

Im folgenden Abschnitt finden Sie Dateiformate für die fünf Bereiche Bild, Text, Ton, Video und 3D, die sich in der Arbeit mit Digitalisaten bereits bewährt haben.


Version #91
Erstellt: 11 Januar 2024 13:19:08 von EW
Zuletzt aktualisiert: 3 Juni 2024 08:01:25 von SM